Hobbygärtner haben gleich nach den Heimwerkern das größte Verletzungsrisiko.
Foto: djd/TraumeelPrellungen, Schwellungen, was tun?
Umfrage: Unfallgefahren lauern überall im Alltag
(rgz). Über guten Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, doch Tatsachen belegen: Schadenfreude macht Quote: Ein Brautpaar stürzt beim Eröffnungswalzer vom Podium, dem heimwerkelnden Familienvater fliegt ein Ziegelstein auf den Kopf, und Klein Erna fällt samt Dackel rückwärts in den Pool. Unfälle im Alltag gibt es zuhauf. Aber mal ehrlich, was bei Pannenshows so lustig aussieht, kann in Wahrheit ganz schön schmerzen. Glücklicherweise sind die meisten Blessuren im Alltag relativ harmlos und lassen sich in Eigenregie behandeln. Daher sollten in der Hausapotheke ein mildes Desinfektionsmittel, steriles Verbandsmaterial und Pflaster in verschiedenen Größen griffbereit sein.
Risiken in Haus und Garten
Doch nicht nur kleinere Wunden sind zu versorgen: 41 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen TNS Emnid-Umfrage sehen beim Heimwerken das größte Risiko für eine schmerzhafte Prellung, gefolgt von Gärtnern und Putzen. Schnell hat man sich an der Werkbank gestoßen oder ist über den Rechen gestolpert. Gerade bei stumpfen Verletzungen sind Sofortmaßnahmen wichtig, um Blutergüsse, Schmerzen und Schwellungen so gering wie möglich zu halten. So sollte die verletzte Stelle gut gekühlt und betroffene Gliedmaßen hochgelagert werden. Je nach Art der Verletzung können unterschiedliche Bereiche des Bewegungsapparates betroffen sein: Muskeln, Gelenke, Knochen oder Nerven.
Kombipräparate mit breitem Einsatzgebiet
Bei Bagatellverletzungen muss nicht zwangsläufig der Arzt ran. Doch welches Notfallmittel sollte für solche Fälle in der Hausapotheke zu finden sein? Für Johann A. W. Kees, Allgemeinmediziner und Mannschaftsarzt des VfL Friedrichshafen, keine schwierige Frage: "Besonders Komplexhomöopathika wie Traumeel haben aufgrund der optimal aufeinander abgestimmten Wirkstoffkombination den Vorteil, dass im Verletzungsfall immer ein passendes
Mittel zur Hand ist." Kleinere Prellungen oder Zerrungen können mit den Wirkstoffen Arnika, Zaubernuss, Ringelblume und Kamille meist erfolgreich behandelt werden.
Eingespieltes Team beschleunigt die Heilung
Homöopathische Komplexmittel wie etwa Traumeel bestehen aus 14 Einzelbestandteilen, deren komplexe Zusammenwirkung das breite Anwendungsspektrum und die Wirksamkeit ausmachen. Beispielsweise tragen Aconitum (Eisenhut) und Kamille (Chamomilla) zur Schmerzlinderung bei, Arnika lindert Muskelschmerzen, Calendula (Ringelblume) und Zaubernuss (Hamamelis) unterstützen die Wundheilung, Hypericum (Johanniskraut) hilft bei Verletzungen des Nervensystems, Echinacea (Sonnenhut) reguliert Entzündungen und regt das Immunsystem an. Die Wirkstoffe ergänzen sich und ermöglichen einen beschleunigten Heilungsprozess ohne unerwünschte Nebenwirkungen.