Schwindelattacken lassen sich auch homöopathisch lindern.
Foto: djd/VertigoheelAlarm im Ohr
Stress und Lärmbelästigung können Tinnitus auslösen
(rgz). Stille ist heutzutage selten geworden - sie wird von ganz normalem Alltagslärm überdeckt. Zu Hause sorgen Fernseher, CD-Player oder lebhafte Kinder für Dauerbeschallung. Draußen ist es der Straßenlärm, der die akustische Belästigung fortsetzt. Und am Arbeitsplatz schrillt das Telefon oder es surren Maschinen. Wie gerne würde manch einer seine gestressten Ohren einfach zuklappen, um sie vor dem ganzen Radau zu schützen. Und plötzlich ist es da: Ein hohes Pfeifen oder Summen in den Ohren, obwohl eigentlich Stille herrschen müsste. Oft geht der Spuk nach wenigen Sekunden vorüber, für manche Menschen wird der irritierende Ton jedoch zum Dauerbegleiter. Die Folgen sind Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und eine hohe psychische Belastung.
Fehlfunktion der Hörnerven
Die medizinische Bezeichnung für den "Mann im Ohr" lautet Tinnitus und ist keine eigentliche Erkrankung, sondern ein Symptom. Man nimmt an, dass diese Erscheinungen durch eine Funktionsstörung der Hörnerven, etwa aufgrund mangelnder Durchblutung, auftreten. Gerade in Stresssituationen wird im Körper vermehrt Cortisol ausgeschüttet. Das Hormon steht im Verdacht, die kleinen Blutgefäße zu verengen, sodass es zu einer Schädigung im Innenohr kommen kann. Gängige Infusionstherapien gegen Tinnitus bringen in vielen Fällen jedoch nicht den gewünschten dauerhaften Erfolg.
Komplexmittel kann Schwindel stoppen
Dr. Ulrike Keim, Ärztin für Innere Medizin in Bonn, sieht in einem homöopathischen Komplexmittel gegen Schwindel eine lohnende Alternative: "Eine ganz wichtige Ergänzung zur Förderung der Mikrozirkulation, die bei all dem eine entscheidende Rolle spielt, kann Vertigoheel sein. Bei akuten Beschwerden kann man schon innerhalb von Tagen einen Fortschritt beobachten. Bei akut erkrankten Tinnitus-Patienten sind Erfolgsquoten von bis zu 80 Prozent durchaus möglich, bei länger Erkrankten sprechen bis zu 60 Prozent auf die Behandlung an." Zudem ist es ratsam, während der Therapie Stress weitgehend zu vermeiden und den Nerven zuliebe für ausreichend Schlaf zu sorgen.